Blitze auf Saturn



Mit der Raumsonde Cassini ist es Wissenschaftlern der NASA erstmals gelungen, Blitze auf dem Saturn zu fotografieren und sie sogar hörbar zu machen.

Die Forscher mussten jahrelang abwarten, bis sich der Ringplanet, während der Tagundnachtgleiche (Äquinoktium) genügend abdunkelte, um auch Lichtausbrüche in seiner Atmosphäre orten und dokumentieren zu können. Den Forschern gelang es zudem, einen Film und Tonaufnahmen zu erstellen, wie die Blitze im Radiowellenbereich emittieren.

Anhand der Film- und Funkdaten glauben die Forscher nun, dass es sich um besonders starke Stürme mit Blitzen handelt, die den stärksten auf der Erde entsprechen. Dennoch gibt es auf Saturn deutlich weniger derartige Gewitter als auf der Erde. Für gewöhnlich gibt es sogar jeweils nur einen solchen Sturm auf dem ganzen Planeten, doch könne dieser mehrere Monate andauern.

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NASA, Cassini-Website

1 Kommentar:

  1. Ich finde die Vorstellung witzig, dass es aufgrund des Ringsystems nie richtig dunkel wird auf Saturn und man tatsächlich auf ein Äquinoktium warten muss, um solche Prozesse zu beobachten. Echt cool das!

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