Das ultimative Familienfoto der ISS

Mit einem angedockten Space Shuttle sieht die Internationale Raumstation ISS besonders spektakulär aus. Im März ist es wieder so weit. Wenn alles klappt, wird das Space Shuttle Discovery mit Flug STS-133 die ISS besuchen und dabei das italienische Logistikmodul Leonardo mitbringen. Dieser Weltraumcontainer dient als Transportbehälter, soll aber nach diesem letzten Flug an der Station verbleiben. Neben diesem italienisch-amerikanischen Beitrag zur Vergrößerung der ISS werden wir im März ein fröhliches Familientreffen aller beteiligten Weltraumagenturen an der ISS erleben, genau genommen derer Raumfahrzeuge: Das europäische ATV-2 Johannes Kepler, das japanische HTV-2 und natürlich die russischen Dauerläufer Progress und Sojus - von letzterem Raumschiff sogar zwei Exemplare. Somit bietet sich die einmalige Chance zu einem Familienfoto, das alle aktiven Raumfahrzeuge zeigt, außer dem Chinas und der noch neuen Entwicklungen der privatfinanzierten Raumfahrt.

Um dieses Foto aufzunehmen müsste aber eine der Sojus-Kapseln extra von der Station ablegen und sich von ihr ein Stück weit entfernen, so wie die Grafik veranschaulicht.


Credit: NASA/CBS News

Sollte bei diesem Abdockmanöver etwas schief gehen, wäre ein erneutes Andocken der Kapsel nicht möglich. Da die Kapsel allerdings als Rettungsboot dient, hätte dies erhebliche Konsequenzen für die Fortführung der Arbeiten auf der ISS. Daher ist noch nicht geklärt, ob man um des ultimativen Familienfotos willen dieses Risiko eingehen will. Eine Grafik zeigt allerdings schon jetzt, wie das Foto aussehen könnte.


Zum vergrößern anklicken,Credit: NASA

Vielleicht sollten wir uns wirklich mit dieser Grafik begnügen, denn spektakuläre Bilder von der ISS gibt es auch jetzt schon jede Menge.
Quelle: Collect Space

Das verflixte siebte Jahr

Der Rover Opportunity feierte sein siebtes (Erd-)Jahr auf dem Mars. Die Feier des am 25. Januar 2004 gelandeten Marsrover fand am Krater Santa Maria statt. Die Zahl der Gratulanten vor Ort war wohl sehr überschaubar. Der Rover hängt aber nicht faul am Krater rum - oder steckt wie sein stummer Bruder Spirit fest - sondern befindet sich auf dem Weg zum sechs Kilometer entfernten Krater Endeavour. Dieses Video würdigt den Anlass und zeigt unter anderem, dass Endeavour im Vergleich zu dem gerade mal 80 Meter durchmessenden Krater Santa Maria eine ganz andere Hausnummer ist.




Wer mehr wissen will: Hier geht es zur Opportunity-Seite auf Wikipedia.

Schüler Fragen Wissenschaftler: Die Erforschung des Planeten Mars

In diesem Video beantwortet Nagin Cox vom JPL-Institut der NASA Schülerfragen zur (US-amerikanischen) Marserkundung, also insbesondere auch Fragen rund um den neuen Marsrover Curiosity. Das Video ist sehenswert, da man sich grundlegende Fakten in Erinnerung rufen kann und auch einen kleinen Einblick in die Arbeit des JPL-Institut bekommt - und wie so oft stellen Kinder und Jugendliche nun mal die besten Fragen!

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